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2017 auf.bruch

Wir befinden uns in einer Zeit von Veränderungen, teils auch von Aufbrüchen, die wir am besten gemeinsam schaffen. Dafür ist grundlegend Respekt und Verstehenwollen des jeweils Anderen – entgegen Verhetzung, Misstrauen und Gleichgültigkeit.

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2016 Liebe.

Trotz unserer tiefen Sehnsucht nach Liebe halten wir doch fast alles andere für wichtiger als diese: Erfolg, Prestige, Geld und Macht. Unsere gesamte Energie verwenden wir darauf zu lernen, wie wir diese Ziele erreichen, und wir bemühen uns so gut wie überhaupt nicht darum, die Kunst des liebens zu lernen. (Erich Fromm)

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2015 MUT

Mut unter anderem eigene, neue Wege zu gehen - in einer Zeit des Umbruchs und gleichzeitig des Rückschritts, Mut sich durch die Flut von schnellen Informationen nicht fehlleiten zu lassen und Mut, die Zeit zu nehmen, das Andere kennen- und verstehen zu lernen.

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2014 Spiel T räumen

Mit „Spiel T räumen“ haben wir das 26. OSTERFESTIVAL TIROL unter ein offenes und assoziationsreiches Motto gestellt. Neben dem Spiel – wobei der erste Gedanke, der kindliche Aspekt, kaum einbezogen ist, wird das Träumen, der Raum sowie das Gefühl des Ausgeliefertseins: als Spielball zwischen Wirtschaft und Politik, zwischen Profitsteigerung und dem scheinbar überflüssig werdenden Menschen betrachtet.

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2013 massiv.ich

Das 25. OSTERFESTIVAL TIROL steht unter dem Motto massiv.ich. Es thematisiert den immer unfruchtbarer werdenden Egoismus des Einzelnen: Rücksichtslosigkeit und Desorientiertheit auf der einen Seite und anderseits Konformität, Gleichschaltung in der freiwillig aufgesuchten Masse: Der von den Medien ohne jede Verantwortung angeheizte Kult um den Einzelnen und seine "Selbstverwirklichung", mündend in den banalen Reflex des täglich asozialen "Dein Problem!" - im Gegensatz dazu das tatsächliche Verlorensein des Vereinzelten in der Masse.

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2012 Macht.frei | leben

Ausgehend von den Umwälzungen der jüngsten Vergangenheit und der Ungewissheit ihrer Zukunft und ihres Endes ist das 24. Osterfestival Tirol einem der erklärten Grundrechte des Menschen gewidmet: der Freiheit. Musik, Tanz, Performance, Film und Gespräche sind Kunstformen, in denen kritisch und ironisch, vielleicht auch witzig und feinsinnig das Thema betrachtet wird.

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2011 JETZT | end.lich

Das Osterfestival Tirol 2011 widmet sich in seinem 23. Jahr einem uns bis ins Innerste prägenden Thema: der Zeit. Sie leitet, treibt und beherrscht uns. Da Zeit für viele Geld ist, wird sie im Wettlauf der profitablen Ziele zum Luxus, den man sich kaum mehr leisten kann. Andere Kulturen gehen sorgsamer mit der Zeit des Lebens um. Drei Wochen lang machte das Osterfestival Tirol das Jetzt und sein unaufhörliches Ende erlebbar.

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2010 ... sprachlos? | Zeichen

Hölderlin und der Titel „..sprachlos? | Zeichen“ weisen auf das 22. OSTERFESTIVAL TIROL 2010, das sich mit der direktesten Form menschlichen Ausdrucks beschäftigt: der Sprache. Obwohl wir von einer gemeinsamen Basis auszugehen scheinen, sind der Missverständnisse viele. Das OSTERFESTIVAL TIROL 2010 will in „16 Feiern für eine verstörte Welt“ mit Tanz, Musik, Literatur, Performance, Film und Gespräch sinnlich die Wirrungen all unserer Mühen und deren Lösungsversuche wahrnehmbar machen...

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2009 Entgrenzung | Sehnsucht

Innerhalb des 21. Osterfestival wollen wir mit unseren Mitteln zeigen, wie stark Menschen in all ihrer Traurigkeit sind. Das Festival führt von den Riten einer koreanischen Teezeremonie über Burma und seine Puppen, von buddhistischen Mönchen Japans bis nach Europa mit seiner alten jüdisch-christlichen Kultur und der neuen Klänge der Zeitgenossen, vom Schmerz eines palästinensischen Tänzers über sein "Nirgendwo Dazugehören", bis zur unbändigen Freude junger Tänzer aus Brasilien, die uns zeigen, wie aus einem Projekt der Armen neue Wege des Überlebens gefunden werden.

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2008 Leere Worte | Glaube und Hoffnung

Das 20. Osterfestival Tirol stellt die Frage nach den Hoffnungen und Verheißungen der Religionen und Kulturen, nach den Kräften, die uns vor den Abgründen der Macht, ihren Irrungen und deren Zerstörungen bewahren könnten. Doch Religion, das lässt sich nicht leugnen, ist immer wieder auch Grund für grausamste Untaten, derer Menschen „aus Begeisterung“ fähig sind. Was erwarten wir uns – und warum agieren wir so heftig gegen das vermeintlich sich nicht Erfüllende? Das ist Kern auch der Probleme zwischen den Kulturen, wie wir sie aktuell erleben.

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2007 Leben. Nicht leben lassen | Amerikas viele Gesichter

"Der Westen hat leider kaum eine Vorstellung von diesem Gefühl der Erniedrigung, das eine große Mehrheit der Weltbevölkerung erleben und überwinden muß, ohne den Verstand zu verlieren oder sich auf Terroristen, radikale Nationalisten oder religiöse Fundamentalisten einzulassen." Orhan Pamuk

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2006 Verlorene Paradise | Magie des Orients

In eine Welt voll Zerstörung, Mißtrauen und Angst um den eigenen Vorteil unseres kurzen Lebens setzen wir bescheiden eine machtlose Geste: die Einladung zusammenzukommen, sich wahr zu nehmen, um voneinander zu lernen, Vorurteile aufzulösen, ja vielleicht gar das allgemein übliche Urteilen und Verurteilen selbst aufzugeben. Zu lieben: einander SEIN lassen. Religionen könnten in ihrer besten Entfaltung den geistigen Boden geben für ein friedliches Miteinander der Kulturen

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2005 Leben.Sein | Das Lächeln Asiens

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens findet sich mehr Gemeinsames, als uns täglichen Wohlstandskriegern bewußt wird, Ängste und Vorurteile werden durch Begegnungen abgebaut. Das 17. Osterfestival ist dem fernen Osten gewidmet, vor allem China, Indien und Japan

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2004 Licht vom Osten | Hochzeiten

Anlaß zum 16. Osterfestival ist die Erweiterung der europäischen Gemeinschaft im Mai. Es ist sowohl den Nachbarländern Österreichs gewidmet, die dieses Jahr der Europäischen Union beitreten, als auch den Ländern im Osten, die in logischer Folge die nächsten sein müßten. Mit bescheidenen Mitteln richten wir unsere Augen auf das, was - uns berührend – seit langem aus dem Osten kommt, und auf die Hoch-Zeiten des Zusammenfindens, die uns noch länger wie in einem ständigen Fest des Lebens mit allen Höhen und Abgründen erregen werden.

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2003 ..wie die Kinder | gottvoll

Was bewegt den Menschen, für sich und gemeinsam mit anderen Ich-Gängern schöne Musik in geschützten, schönen Räumen zu hören - und dabei immer wieder zu vergessen, wie entsetzlich dieses schöne Leben sein kann, das sich Menschen auf diesem von Wunden und Wundern vollen, inzwischen selbst schon gefährdeten Erdball bereiten?

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2002 Eine Erinnerung ..wie Gott | Frankreich

Das Festival steht heuer unter dem Thema „Eine Erinnerung ..wie Gott | Frankreich". Wir wollten die kulturellen Einflüsse Frankreichs auf die ehemaligen Kolonien und umgekehrt (wie auch die bis heute daraus entstehenden Probleme) aufzeigen. Wegen starker Subventionskürzung können wir dieses Vorhaben nur in Ansätzen verwirklichen: Neben einigen Glanzlichtern der letzten Festivals haben die Ereignisse des 11. September uns zu einer verstärkten Vermittlung gerade zwischen islamischen, jüdischen und christlichen Kulturen gemahnt.

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2001 Ein neues Leben | Das bessere Amerika

Das „Wunder von Innsbruck“ (so die Süddeutsche Zeitung über das OSTERFESTIVAL TIROL 2000) wird auch dieses Jahr - zum 13. mal - stattfinden. Das beim Publikum wie auch in den internationalen Medien (D, GB, F, I, GUS) bisher mit großer Teilnahme belohnte Festival wird sich vom 1.-20. April wieder in Hall und Innsbruck - diesmal mit einem ungewöhnlichen Blick auf Amerika darbieten.

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2000 Mut. Liebe | Europas vergessener Osten

Die Erlebnisräume dieses Festivals sind voll Chancen für die Begenung mit dem Wesentlichen: Fragen des Lebens zwischen Freude, Schmerz und Tod. Wir laden ein, im allgemeinen Trubel innezuhalten, zu horchen, aus der Stille die Kraft für Mut und Liebe wiederzufinden.

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1999 Endzeiten | Amazonas

Das Osterfestival „Musik der Religionen“ versteht sich als angewandter Beitrag eines aktuellen kulturellen Bewußtseins, das nicht nur „Vergnügen“ im Kopf hat. Hier werden grundlegende Fragen unseres Lebens gestellt: in der Konfrontation mit unseren globalen Problemen, in der Begegnung mit fremden und doch wieder archetypisch nahen Kulturen, im Wissen um die vielfältige Tradition gesellschaftlicher Bindung ( „re-ligio“) und Verantwortung und vor allem in der Sinnlichkeit von Musik und Kunst jeder Herkunft.

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1998 Anima Körper Afrika

Afrika lebt in der westlichen Musik wie keine andere Kultur der Welt, als Stimmungstapete bestimmen seine Rhythmen unser Lebensgefühl, wenn auch die ursprüngliche sozialreligiöse Bedeutung vergessen ist. Das Osterfestival entfaltet sich zwischen einigen Aspekten Afrikas, der Neuen Musik und unserem Alltag. ANIMA KÖRPER SEELE läßt den Einfluß afrikanischer Religionen auf das westliche Leben (und umgekehrt) sinnlich erfahren. Neben Tanz, Konzerten, Liturgien, Vorträgen, Workshops und Gesprächen gibt es den Besuch von Ereignissen traditioneller Tiroler Volksfrömmigkeit.

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1997 Utopie Musik

Das Osterfestival Tirol ist ein Festival der Begegnungen. Es hat den liebevoll verstehenden Dialog der Religionen und Kulturen zum Ziel. Zum neunten Mal finden sich Musik, Tanz, Theater, Film und Gespräch – diesmal zum Thema Utopie Musik. Der Einfluß fernöstlicher Religionen auf die westliche Musik des 20. Jahrhunderts wird spürbar: Musik als Modell sozialer Kommunikation und Harmonie.

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1996 Geist des Ostens

Dies ist ein Festival der Begegnung. Die Inszenierung berühmter Persönlichkeiten bedeutet uns wenig. Kein Trara um Interpreten, auch keine Zelebrierung ästhetischer und „ultimativer“ Weisheiten - dessen, was zeitgeistig als „Kult(event)“ an jeder Ecke sprießen mag. Auch singen hier in Innsbruck mehr als drei Tenöre.

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1995 Osterfestival

Dialog zwischen Kultur und Religion, sich in Toleranz dem anderen, dem Fremden zu öffnen, indem man es zuerst einmal kennen lernt. Das Festival wendet sich an ein breites Publikum, das über Grenzen des Geschmacks, der Emotion und interlektueller Traditionen hinweg bereit ist, das Leben aus der stillen Kraft des Hörens gemeinsam zu feiern: Symposium „Stille Musik“, Begegnung von Juden, Christen und Muslimen (Gründonnerstag), Passionsmusik vom Mittelalter bis heute (Karfreitag und -samstag). Gastgeber ist das Jesuitenkolleg und die ehrwürdige Jesuitenkirche, Grabstätte der Tiroler Landesfürsten.

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1994 Osterfestival

Leid, Tod und Hoffnung auf Erlösung werden in Bert BREITs MEMENTO VITA et MORS, ein Totentanz von 1987, mit dem Zweifel konfrontiert, der einem kommt, wenn man sieht, wie sinnlos Mensch dem Menschen den Tod bereitet. INDIEN und BALI werden in aller Bescheidenheit quasi zitiert: einen Tag lang vom Aufgehen der Sonne bis zur Mitternacht indische Musik und Tanz und die große Volks- und Tempelkunst des balinesischen Maskentanzes. Anfang und Ende bilden die Aufführungen zweier exemplarischer Vertonungen der christlichen PASSION.

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1993 Osterfestival

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1992 Osterfestival

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1991 Osterfestival

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1990 Osterfestival

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1989 Osterfestival

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