Manchmal denke ich an meinen eigenen Tod. Ich denke daran, aufzuhören zu sein … aus diesen Gedanken ist
Ikiru entstanden. (Akira Kurosawa)

In Ikiru (leben) beschäftigt sich Kurosawa mit dem, was Leben erst zum Leben macht, ihm Bedeutung gibt. Kanji Watanabe hat ein Leben lang in treuen Diensten bei einer städtischen Beschwerdestelle gearbeitet und freut sich auf die Pensionierung. Er erfährt, dass er an Magenkrebs leidet und nur noch wenige Monate zu leben hat. Die Nachricht rückt ihm ins Bewusstsein, wie sehr er sein Leben an die Bürokratie vergeudet hat. Er will den Rest seines Lebens genießen, doch das alles erfüllt ihn nicht. Watanabe entschließt sich für ein Projekt – einen Spielplatz – zu kämpfen und die Hürden der Bürokratie zu überwinden und findet darin den Sinn seines nur noch kurzen Lebens.

Regie: Akira Kurosawa
Kamera: Asakazu Nakai
Autor der Filmgeschichte: Lew Nikolajewitsch Tolstoi