Der Palmsonntag ist diesmal besonders zu erleben: von 15 bis ca. 22 Uhr wird im Zentrum der Leidensgeschichte Christi eine Frage gestellt, die seit Jahrhunderten die Menschen beschäftigt: Wer war dieser Judas Iskariot, ohne dessen Verrat am Ölberg Jesus nicht gekreuzigt worden wäre? (Judas als „Sündenbock“ auch am Dienstag 11.4. in der theologischen Fakultät) Das „Sein Blut komme über uns und unsre Kinder“ – in Bachs Matthäus-Passion auch Fernstehenden zum Kulturgut geworden – hat in der Kirche von Anfang an für Missachtung und Verfolgung der Juden gesorgt. Musik der Zeit Kaiser Maximilians, aber auch (von Timna Brauer und Tochter Jasmin) im Original gesungene Psalmen, führen in unsere Gegenwart, in der die Kirche die Juden endlich als „erste“ Hörer Gottes anerkannt hat.

PerSonat
Concerto Palatino
Timna Brauer, Jasmin Meiri

15.00 Uhr, Volkskunstmuseum, Stube Tierburg
15 Orte – Aktion mit PerSonat, Timna Brauer und Jasmin Meiri-Brauer

16.00 Uhr, Volkskunstmuseum, Stube Tierburg
Lesung: Wie Maximilian I. Kaiser werden sollte
Zwischenmusik: Heinrich ISAAC

20.15 Uhr, Hofkirche
Abendkonzert