Mit The Cameraman gelingt Buster Keaton das letzte unumschränkte Meisterwerk seiner Karriere, eine große Zusammenfassung seiner Ideen über Probleme und Prinzipien des Filmemachens, zugleich die prophetische Konzeption seines Abstiegs. Er spielt einen Fotografen, der sich aus Liebesgründen als Wochenschaukameramann versucht, obwohl die Firmenbosse keine Verwendung für ihn haben. Wie auch Dziga Vertov, verwendet Keaton in The Cameraman für seine Zeit besonders spektakuläre Filmtechniken und betrachtet die Schnelllebigkeit der mittlerweile laufenden Bilder kritisch. (Christoph Huber)

Stummfilm mit Live-Musik
Gerhard Gruber
Klavier

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