Ziererei erscheint, wie Sie wissen, wenn sich die Seele (vis motrix) in irgendeinem andern Punkte befindet, als in dem Schwerpunkt der Bewegung.
(Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater)

Das Bonner Tanzensemble CocoonDance ist auf der Suche nach „ungedachten“ Körpern. Gemeinsam mit ihren Tänzerinnen denkt Rafaële Giovanola bekannte Körperbilder neu und erzeugt so uns unbekannte Kunstkörper.

In Vis Motrix bewegen sich vier Tänzerinnen wie aus einer anderen Welt durch den Raum, werden zu einem Organismus aus Mensch, Tier und Maschine und erzeugen einen hypnotischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Was ist die bewegende Kraft, die Seele (vis motrix) dieser Hybridwesen, die sie sowohl an die Grenzen des physisch Möglichen führt als auch mit unserer Wahrnehmung spielt, sie verändert?

Eine Produktion von CocoonDance in Kooperation mit: Theater im Ballsaal, Théâtre du Crochetan, Malévoz Quartier Culturel, Monthey (CH).

Gefördert durch: Bundesstadt Bonn, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen und im Rahmen des Residenzprogramms TRIENNALE des Kantons Wallis ThéâtrePro Valais, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.

CocoonDance
Mit: Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Cristina Commisso und Margaux Dorsaz
Choreographie, Regie: Rafaële Giovanola
Musik: Franco Mento
Raum-, Lichtgestaltung: Gregor Glogowski
Kostüme: CocoonDance
Kostümberatung: Mathilde Grebot
Choreographische Assistenz: Leonardo Rodrigues
Dramaturgie: Rainald Endraß
Tourmanagement AT/CH: Kira Koplin

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